Schiffsreisen-Logo
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Mit einem typisch tschechischen „Ahoi“, einem internationalen „Welcome“ und einer großen Portion Herzlichkeit empfängt die Besatzung die ankommenden Gäste. Die Formalitäten beim Einschecken sind in Windeseile erledigt und das Gepäck schon auf die Kabine gebracht. Die Passagierunterkünfte im Heck unmittelbar vor dem Crewbereich sind zwar etwas näher an den Maschinen, dafür aber geräumiger als die Standardkabinen. Bettwäsche, Handtücher, Teppichböden und Wandverkleidungen sorgen für den positiven ersten Eindruck. Neben einem Safe ist auch ein moderner Flachbild-Fernseher vorhanden. In der gepflegten Nasszelle würde man sich eine Glasduschtür anstelle eines Vorhanges wünschen. Nach dem obligatorischen Schiffsrundgang ist klar: Die Flusslady befindet sich in einem sehr guten Allgemeinzustand. Die Ausstattungen von Restaurant und Lounge passen zum gemütlichen Mittelklassecharakter des Schiffes. Sehr angenehm ist die (auch optisch attraktive!) osteuropäische Hotel- und Servicecrew.
Internationale Moseltour
Nachdem der Reisebus aus Dänemark eingetroffen ist – Schweden und Norweger sind mit dem Flugzeug angereist – kann es losgehen. Schon während des Willkommensdinners verlässt das Schiff den Anleger in Koblenz. Bis zum Nachtlager in Winningen ist es nicht weit. Am nächsten Tag folgt eine interessante vormittägliche „Sehreise“ auf der Mosel. Bevor jedoch zahlreiche Burgruinen,
steile Weinberge und verträumte Weinorte die Besucher aus dem hohen Norden in den Bann ziehen, hat Kapitän Hans einen Probealarm ausgelöst und eine Rettungsübung angeordnet. Deren mustergültige Umsetzung erfreut selbst Vielfahrer. Danach können wieder die Schönheiten des Moseltals genossen werden.
Das Tagesziel Traben-Trarbach bietet die angenehme Qual der Wahl: Entweder ein Besuch im Mittelmosel-Museum, im Palais Böcking, in Traben-Trarbach selbst oder ein Ausflug ins ehemalige Zisterzienserinnenkloster Machern. Wer sich für die schmucke Barockvilla aus dem 18. Jahrhundert entscheidet, der wird mit nachhaltigen Eindrücken an gediegener großbürgerlicher Lebenskultur und interessanten Funden zur Geschichte der ehemaligen gigantischen Festungsanlage „Mont Royal“ belohnt. Der repräsentative neunachsige Barockbau entstand für den sehr wohlhabenden Kaufmann und „Landkassierer“ (Steuereintreiber) Johann Adolf Böcking. Eine Gedenktafel erinnert an einen prominenten Gast: Im Jahr 1792 besuchte Goethe im Rahmen einer Moselreise das Palais im Ortsteil Trarbach.
Geschichtsstunde
In Traben befinden sich die Überreste der französische Festung „Mont Royale“, die ab 1687 in fünfjähriger Bauzeit errichtet wurde. Ihre Entstehungsgeschichte muss im Zusammenhang mit der französischen
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