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Am 16. November 2014 hätte er seinen 140. Geburtstag feiern können; am 21. Juni dieses Jahres jährt sich sein Todestag zum 65. Male: Kommodore Ziegenbein, einer der bekanntesten und beliebtesten Kapitäne des Norddeutschen Lloyd und Erringer des Blauen Bandes mit der legendären »Bremen« (IV).
Leopold Ziegenbein wurde am 16. November 1874 in Celle geboren. Obwohl er nach Wunsch seines Vaters eigentlich eine Banklehre hätte machen sollen, heuerte er mit 16 Jahren als Junge auf der Bremer Bark »Fürst Bismarck« an, fuhr dann auf den Vollschiffen »Philadelphia« und »Otto« und besuchte schließlich 1895/96 die Navigationsschule in Geestemünde, um das Steuermannspatent zu erwerben. Nach der unvermeidlichen Militärzeit und zwei Jahren als Steuermann auf der Viermastbark »Nomia« kehrte er
Nur kurz war er als 4. Offizier auf der von Kpt. Traue geführten »Willehad« in der Südamerikafahrt tätig, dann wurde er in den ostasiatischen Küstendienst versetzt. Bereits ein Jahr später bekam er sein erstes Kommando, die »Kong Beng«. Darf man den immer wieder gern zitierten Anekdoten glauben, dann
Anfang 1900 an die Navigationsschule zurück, die er mit dem Kapitänspatent und einer Anstellung als Lloydoffizier verließ.
Die »Bremen« verfügte über ein Katapultflugzeug für schnellen Posttransport
Leopold Ziegenbein auf der Brücke der »Bremen« 1931
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